Beratung in der Fachstelle Glücksspielsucht im Land Bremen

Wir bieten an:

  • Einzel-, Paar- und Gruppengespräche
  • Beratung von Angehörigen
  • Vermittlung in stationäre Rehabilitation
  • Vermittlung in ambulante Rehabilitation und Nachsorge
  • Geld- und Schuldenmanagement
  • Informationsveranstaltungen zum Thema Glücksspielsucht

Ansprechpartnerinnen:

Gisela Koning-Hamers | Tel.: 0421/98979-27 | koning-hamers@ash-bremen.de

Dipl. Sozialarbeiterin Sandra Speidel | Tel.: 0421/98979-27 | sandra.speidel@ash-bremen.de

 

http://www.gluecksspielsucht-bremen.de/

 

 

Ambulante Reha bei Glücksspielsucht als Weiterbehandlung nach einer stationären Reha oder als vollständig ambulante Behandlung wird ebenfalls in unserer Einrichtung angeboten. Infos finden Sie hier auf unserer Webseite oder bei dem Infotermin Dienstags 15:00 hier im Sporlederhaus.

Glücksspielabhängigkeit – Was ist das?

Glücksspiele wie Spielautomaten, Roulette, Sportwetten, Poker oder Lotterien üben für viele Menschen eine große Faszination aus.
Während die Mehrheit aller Spielteilnehmer in verantwortungsvoller Weise zockt, verlieren einige Personen die Kontrolle über ihr Spielverhalten und geben mehr Geld oder Zeit für Glücksspiele aus, als eigentlich angemessen wäre.
Gedanken wie „Wenn ich verliere, muss ich solange weiterspielen, bis ich den Verlust wieder ausgeglichen habe“ dienen oftmals als Rechtfertigung für das Weiterzocken. Weitere Anzeichen für glücksspielbedingte Belastungen stellen die Verheimlichung des Spielverhaltens, ein schlechtes Gewissen aufgrund der Glücksspielaktivitäten oder das Auftreten erheblicher Folgeschäden dar.

Schwierig wird es,

  • wenn Sie mehr verzocken als eigentlich gewollt,
  • wenn Sie andere Interessen für das Spielen vernachlässigen,
  • wenn der Druck ständig wächst,
  • wenn der Geldmangel immer mehr Ihren Alltag bestimmt,
  • wenn Partner, Familie und Freunde immer wieder belogen werden,
  • wenn das Glücksspiel immer häufiger Leiden schafft,

…und schließlich Ihr gesamtes Leben beherrscht!

Die Betroffenen aber auch ihre Angehörigen sind stark belastet, sodass sie professionelle Hilfe benötigen. Da die Folgen der Glücksspielsucht sowohl auf finanzieller als auch auf psychosozialer Ebene gravierend sein können, ist es auf jeden Fall wichtig, möglichst frühzeitig Beratungsangebote in Anspruch zu nehmen.

 

Glücksspielsucht

Sind sie glücksspielsüchtig?

Selbsttest zur Glücksspielabhängigkeit

  • Haben Sie jemals Ihre Arbeit versäumt, um spielen zu können?
  • Hat Ihnen das Spielen schon häusliche Missstimmungen gebracht?
  • Hat Ihr guter Ruf durch das Spielen gelitten?
  • Haben Sie nach dem Spielen Gewissensbisse?
  • Haben Sie einmal gespielt, um mit dem Gewinn Schulden zu bezahlen oder andere finanziellen Probleme zu lösen?
  • Haben Ihr Ehrgeiz und Ihre Leistungsfähigkeit durch das Spielen gelitten?
  • Wollen Sie einen Spielverlust so schnell wie möglich zurückgewinnen?
  • Haben Sie nach einem Gewinn den starken Wunsch weiterzumachen, um noch mehr zu gewinnen?
  • Haben sie schon oft Ihren letzten Euro verspielt?
  • Haben Sie schon einmal Geld geliehen, um spielen zu können?
  • Haben Sie schon einmal etwas verkauft, um vom Erlös zu spielen?
  • Benutzen Sie „Spielgeld“ nur widerwillig für andere Ausgaben?
  • Ist Ihnen durch das Spielen das Wohl Ihrer Familie gleichgültig geworden?
  • Haben Sie schon einmal länger gespielt als Sie wollten?
  • Haben Sie im Spiel schon einmal Ärger und Sorgen vergessen wollen?
  • Haben Sie schon einmal auf ungesetzliche Weise Ihr Spiel finanziert?
  • Schlafen Sie schlecht, seitdem sie spielen?
  • Haben Auseinandersetzungen, Streit, Enttäuschungen oder Schwierigkeiten Sie zum Spielen getrieben?
  • Haben Sie schon mal gespielt, um sich ein Glücksgefühl zu verschaffen?
  • Ist Ihren schon einmal bewusst geworden, dass Sie sich mit dem Spielen selbst zerstören?

Wenn Sie mehr als sieben Fragen mit „Ja“ beantwortet haben, ist es nach unserer Erfahrung möglich, dass Sie spielabhängig sind.

 

Hier geht es zu einem ausführlicheren Selbsttest.

Kontakt

Suchthilfezentrum Mitte - Sporlederhaus
Bürgermeister-Smidt-Straße 35, 28195 Bremen Telefon: 0421 / 98979-0  Fax 0421 / 98979-30
Drogenhilfezentrum Nord
Bermpohlstraße 23a, 28757 Bremen Telefon: 0421 / 98979-70  Fax 0421 / 98979-79
info@ash-bremen.de